
Die Spurensuche in Kärnten und Slowenien war sehr erfolgreich, und als erfolgreiche Tatortreiniger im Nebenjob haben wir alle Spuren beseitigt. Somit können Frank, Ilka und die Kinder, aber auch Doris und Andreas wieder ganz entspannt nachreisen 😇
An einem Radpflege- und Erholungstag wird nur ein wenig im See geschwommen. Sigrid denkt, sie wird ein wenig im Wasser planschen, aber Martin hat seit dem morgendlichen Spaziergang schon eine Idee im Kopf, welche Bojen man mal so anschwimmen könnte 😇 Wie Kommissar Schneider zu sagen pflegt: „Es war vor langer Hand geplant“. Vom gedachten Planschen lässt sie sich mitziehen in eine Schwimmtrainingseinheit. Dies hat zur Folge, dass wir uns doch ein Feierabendbier verdient haben 😀
Nach dem Duschen ab zur Seebar und etwas trinken

Während wir uns am Bier vergnügen, setzen sich eine Mutter und 2 Jungs neben uns 😀 Die Mutti trägt ein Radtrikot mit Aufschrift „Strma Reeber“ 💪🏻 Die kann man doch mal anquatschen, denkt sich Martin und zeigt ihr unsere Bilder vom Berg 🏔 Da kommt sie sofort ins quasseln und erzählt uns die Geschichte vom Berg. Erklärt uns, dass Strmo Rebra steile Rippe bedeutet auf Slowenisch. Sie berichtet, seit wann es die Passstraße gibt und wieso sie gebaut wurde. Mittlerweile gibt es einmal im Jahr eine Art RTF, die da hochfährt. Interessant war natürlich auch, dass ihr Mann Mitinhaber ist vom lokalen MTB-Park. Da hätten wir gerne nochmal ein paar Abfahrten gemacht. Leider hat es in der Nacht so geregnet, dass wir uns das erstmal geklemmt haben und dem schönen Wetter nachgereist sind ins Vipava-Tal. Eine kurze Fahrt mit Bussi und Gerda und schon waren wir umgeben von Bergen, Sonne und Hitze…
Bei Ankunft auf dem Campingplatz war Martin auf einmal sehr klar: er wird erstmal für ein paar Tage verschwinden 🤔 Wie üblich beim einchecken, muss man den Ausweis vorlegen. Beim Anblick des niederländischen Ausweises, meinte die Dame an der Rezeption, dass die Niederlande auf der Liste stehen von „unerwünschten Gästen“. Da machte Sie den Vorschlag, um jegliche unangenehme Fragen zu vermeiden, Martin einfach nicht zu melden. Sie hätte ihn nie gesehen und würde ihn auch nie sehen 😉 Da hat er dann abends unsichtbar, doppelt so viele Bierchen getrunken 😜 Es kriegte sowieso keiner mit 😁 Nach dem in glühender Hitze 4 Km langen Spaziergang zum einkaufen, gespickt mit knappen 200 Hm, sind wir am Abend mit dem Bussi runter gefahren, um die slowenische Haute Cuisine zu testen. Die Region Vipava ist bekannt für den guten Wein und gutes Essen 🍽 Unbedarft haben wir ein Plätzchen gefunden in einem kleinen Restaurant, schön am Wasser gelegen, richtig romantisch 😍 Wir haben uns dann vom Haus einfach überraschen lassen und jeden Gang mit dem dazugehörigen Wein genossen. Es war einfach köstlich 😋
Nach einer relativ kurzen Nacht sind wir den nächsten Morgen schon um 6 Uhr auf dem Weg zum Klettersteig. Ein Sabbatical kennt keine Wochenenden oder Urlaub, nicht dass ihr glaubt, wir entspannen uns nur. Das ist alles harte Arbeit 😉 Nach ca 30 Minuten Wanderung erreichten wir den Klettersteig. Zum Glück konnten wir 2 Klettersteige mühelos kombinieren und haben richtig unseren Spaß gehabt.
So gegen 11 Uhr waren wir wieder bei Gerda und haben uns den Rest des Tages ein wenig ausgeruht, wobei wir verschiedene Varianten ausprobiert haben…
Nach so guter Erholung, konnten wir den nächsten Tag sehr gut auf unseren MTB‘s steigen. Natürlich wieder zusammen mit den early birds, damit wir vor der großen Hitze wieder zurück sein können. Wir haben eine schöne Route im Netz gefunden und sind fröhlich losgefahren. Erst ein wenig Straße, dann abgebogen in den Wald 🌳 und sofort abgestiegen und geschoben, sogar Martin hat erst gar keine Experimente gemacht. Ob da die Erfahrungen aus Südtirol eine Rolle spielen❓ Wieder zurück auf der Straße, bemerkt Sigrid, dass ihre Vorderbremse keinen Druck aufbaut. Nach ein paar Hundert Meter und einigen Höhenmetern beratschlagen wir und entscheiden, wieder zurückzufahren und uns um einen Radmechaniker zu kümmern. Also Return 😎 Nach der dritte Kurve und einiges an Tiefenmetern dreht sich Martin um, um zu gucken, ob Sigrid folgt, sie folgt und winkt… oh oh, was bedeutet das❓ Kurz zurück zu ihr hochgefahren, da erzählt Sie, dass sowas öfter passiert, nachdem Sie das Vorderrad rausgenommen hat und es sich von alleine wieder behebt‼️ Sowie auch jetzt 😇 Alles wieder okay, also wieder hoch und weiter. Insgesamt eine harte Tour mit vielen Höhenmetern auf relativ wenigen Kilometer. Trotzdem sehr, sehr schön. Kurze Pause für einen Kaffee, frisch aufgebrüht von der jungen Gastwirtin. Da muss sie wohl noch etwas üben, die Zähne hingen danach so voll wie nach einem guten Mokka 🤔






Erste Blick auf die Adria 
Nach der Tour, eine leckeren slowenische Jota mit Mettwurst unten im Tal gegessen und dann die letzen 1,2 Km und 170 Hm rauf zu unserer Geliebten Gerda 😉
Am Folgetag war Reisetag. Es heißt so schön: „ MAN BRAUCHT INSGESAMT MEHR MEERTAGE“
Wir haben es mal getestet und sind uns mal wieder See einig, WIR NICHT 😎. Trotzdem waren es 3 sehr schöne Tage, immer wieder gespickt mit kleinen netten Geschichten 😉





















I love the way you live 🥰😍❤️❤️
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