Wie vorher schon beschrieben, sind wir mit unserem Gespann über die Strecke der TdF gefahren, um unser neues Domizil zu erreichen. Aus der Perspektive des Autofahrers eine komplett flache Strecke, sitzt man auf dem Rad fühlt es sich deutlich anders an 😉

Gestartet sind wir in Rosans und unser Ziel lag etwa 55 Km südlicher als Privas.
Per Zufall hatten wir von Sascha erfahren, dass Rita wieder in der Ardèche ist und zwar mit ihrer Freundin Hilde. Für Martin auch keine Unbekannte.
Nach einem minimalistischem WhatsApp-Austausch – mehr als 3 Sätze waren es auf keinem Fall – zeigte sich die wunderbar unkomplizierte und gastfreundliche Lebenseinstellung von Rita. „Es kann sein, dass wir unterwegs sind, aber ihr wisst, wo der Schlüssel liegt und alles andere kennt ihr ja auch…“
Wir freuen uns immer wieder aufs neue über die vielen, lieben Freunde, die wir doch haben 😊 Obwohl wir noch lange nicht an das nach Hause kommen denken, heißt das natürlich nicht, dass wir nicht an euch denken oder über euch sprechen 🥰
Vor Ort angekommen, fanden wir das Haus verlassen an. Die Mädels waren auf Tour. Erstmal unser Gerda installiert, Strom angeschlossen und es uns dann mit einem Kaffee gemütlich gemacht. Irgendwann kamen die beiden dann an Gerda vorbei und holten uns noch kurz vor dem Einschlummern zurück ins Leben. Das erste Leffe wurde geöffnet und die eine Geschichte folgte der Nächsten…
Am Vorabend hatte Sascha mit einem Zwinkern gemeint: „Die werden sich freuen, wenn ihr kommt. Sonst haben sie keinen, der für sie kocht.“ Daher hatten wir auf unserer Anreise sehr leckeres Gemüse eingekauft. Frische regionale Produkte und wirklich total günstig. Ähnlich wie an „der alten B1“ gibt es hier viele kleine Gemüse- und Obststände am Strassenrand. Neben diesen Produkten gibt es hier in der Region auch Oliven und Wein überall an der Straße entlang zu kaufen. Da muss man sich schon fast dazu zwingen, nicht alle 500 Meter anzuhalten 😋

Nachdem die beiden ihre ersten Geschichten losgeworden und selbst wieder aufgewärmt waren, haben wir uns in die Küche begeben und das Abendessen zubereitet – ganz im Stile von Martine und Moritz 😉
Irgendwie war es dann nach dem Essen, dem Genuss vom Rotwein, viel Quatschen und einem intensiven Kniffelspiel auf einmal ganz spät.
Nach einem üppigem Frühstück mit Croissant 🥐 und der Dauphiné haben wir gemeinsam mit Rita und Komoot eine Radroute ausgetüftelt. An jeder Ecke haben wir gehalten um die Schönheit zu genießen 😊
Dann auch einmal Touri-Motiv …
Dann gibt es auch Tiere …

Dann gibt es auch Bauwerke …
Und immer begleitet uns …

Und irgendwann sehen wir denn noch mal den Mont Ventoux …

Bis wir dann nach fast 90 Kilometer und 1400 Höhenmeter unser Zuhause schon wieder sehen …

Nach einer schönen warmen Dusche gab es ein wohlverdientes Bierchen 😊 und das Kochduell ging ins Finale. Heute war Team Zwei am Start: Kitchen Impossible 😋 Obwohl gemunkelt wird, dass sowohl Team 1 als auch Team 2 nicht kochen können, haben wir an beiden Tagen hervorragend gegessen. Da muss dann wohl noch ein Entscheidungsduell gekocht werden 😊

Gekniffelt wurde nicht mehr, dafür viel gequatscht und gelacht 🤪
Sonntag sind wir schon vor dem Frühstück zum Markt gefahren – zu viert im kleinen VW Up!. Da Rita schon seit Jahren ein begeisterter Fan von Martins Fahrstil ist, hat sie darauf bestanden, dass er den Wagen durch die Landschaft brettert 🏎 In 2013 haben Rita und Martin eine bis jetzt haltende Rekordzeit Dortmund – Bréchon aufgestellt. Die damalige Rückfahrt von Martin und Martin war auch geschichtsträchtig, aber der Heimweg kommt einem immer kürzer vor 😁
Hungrig einkaufen füllt die Taschen natürlich üppig. Der kleine Markt bietet aber echt alles, leckeres regionales frisches Gemüse, Käse, Fleisch , Honig usw. Trotzdem haben wir noch einen kleinen Abstecher in die Bio-Epicerie gemacht. Die Frau hat echt alles, sogar BIO-PINDAKAAS.

Zurück vom Markt noch schön auf der Terrasse gefrühstückt und den letzten Blick auf dem Mont Ventoux genossen.

Und weiter ging es Richtung Süden…






















Ich liebe den Blick auf den Mont Ventoux… er hat mich auf all den Touren oft begleitet….die Fahrt mit dem velo nach oben war ein Erlebnis, dass für mich in schöner Erinnerung geblieben ist. Das Örtchen Ville sur Auzon ist mein Lieblingsort am Fuße des Berges….
Ihr macht alles richtig, eine tolle und unvergessliche Zeit ….😊
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Dankeschön liebe Sabine, wir freuen uns jeden Tag über die schöne Freiheit die wir genießen können und wir freuen uns über deine schöne Kommentare auf unsere Berichte 😍😘
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