Abschiebungstour…

Premieresieger Egan Bernal

3 Passgrößen und einige Überraschungen auf unsere Palmares geschrieben, lag noch ein kleiner Brocken direkt um die Ecke 😀 Dieses Mal war es schwierig, eine Strecke nicht doppelt zu fahren. Da der Col de Beyrède ein „Nebengipfel“ des Col d‘Aspin ist, mussten wir ein Teilstück fahren, was uns bekannt war. Wir haben dafür die Ostanfahrt gewählt. Die startet direkt in der Ortschaft Beyrède, ungefähr 6 Kilometer vor Arreau, wo der Col d‘Aspin beginnt.

Diesmal gab es keine Überraschungen in der Anfahrt. Schön wellig ging es durch die wunderschöne Landschaft, wo sich die unterschiedlichen Grüntöne abwechseln mit goldenen Herbsttönen.

Aber nicht nur eine schöne Landschaft auch sehr schöne Denkmäler und Gemäuer.

Hier vielleicht noch mal eine Frage für Roody oder Gärtnermeister Petry: Was für ein Baum könnte das gewesen sein?

Bei so einer abwechslungsreichen Umgebung rollen die Kilometer einfach so unter den Rädern weg. Ein Leckerchen wollen wir noch essen in der uns bekannten Boulangerie. Die hatte aber leider Ruhetag 😳 Zum Glück gab es ein paar hundert Meter weiter eine andere und die hatten sogar einen sehr leckeren Café.

Wieder aufs Rad gestiegen, fing der Anstieg sofort an. So wie wir das in den Pyrenäen schon oft erlebt haben: direkt mit einer schönen Rampe😀 deutlich im 2-stellingen Bereich. Danach eine kurze Passage, wo man nur 4-5% fährt und danach kommen dann wieder steilere Teilstücke. Landschaftlich ganz anders als der Col d‘Aspin der viele Fernblicke gönnt, fahren wir hier durch Wald und an Wiesen entlang.

Die noch frischen Malereien auf der Strecke waren die stillen Zeugen von der Route d‘Occitanie. Dieses Radrennen fand im August statt und oben war eine Bergankunft gewesen. Dieses Rennen war für den Col de Beyrède eine Premiere, vorher hatte man ihn immer gemieden. Wir würden empfehlen den in Abwechslung mit dem d‘Aspin immer mal wieder bei der TdF aufzunehmen.

Zum Glück waren auch bei uns die Zuschauer sehr vorbildlich und hielten sich an den Abstandsregeln.

Mit Abstand die besten Zuschauer 😊

Einen Corona-Leugner trifft man überall …

Die letzten beiden Kilometer sind dann wieder etwas flacher und schon sind wir oben 😀

Die Abfahrt war am Anfang alles andere als schön. Abgesehen vom Regen machte der schlechte oder teilweise nicht vorhandene Asphalt es schön gefährlich, aber wir sind heile wieder unten angekommen.

Das Premierejahr für den Col de Beyrède, ist gleichzeitig das COVID-19-Jahr und in ganz Europa steigen die Infektionszahlen. Wie wir vorher bei den Restaurants und Cafés feststellen konnten, macht die französische Regierung jetzt Ernst mit den Maßnahmen. Was machen wir❓

Gefühlt stehen wir mit dem Rücken zur Wand, wenn aber der Tresen vor dem Bauch ist, ist das doch auch nicht so schlimm 🤪

2 Kommentare zu „Abschiebungstour…

  1. Guten Abend Ihr Lieben,
    ab und zu schaue ich ja bei Euch vorbei 🍀😊
    Ich freue mich, dass es Euch gut geht und Ihr das Sabbatjahr genießen könnt 👍
    Die Daumen sind ganz fest gedrückt, damit Ihr auch
    ( Corona zum Trotz) weiter Euren Traum leben ( und fahren und schwimmen 🚴‍♀️🏊🏻) könnt
    🍀🍀🍀
    Ganz liebe Grüße aus Dortmund von
    Anja und Co😘

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