Was es noch so gibt…

Ist das Leben nur strahlender Sonnenschein oder halten wir noch mit etwas hinter‘m Berg 😉

20 Blogbeiträge haben wir nun schon veröffentlicht. Ein Highlight jagt das andere. Aber ist das Leben im Sabbatical nur gefüllt mit Highlights oder gibt es da noch eine andere Seite❓

Wir haben mal eine Auflistung für euch gemacht von Dingen, die vielleicht nicht so gut gelaufen sind. Man kann es als negativ betrachten oder das Positive darin sehen und daraus lernen 😀 Unserem Naturell entsprechend kommt nur Nummer 2 in Frage 😀 Hier also Beobachtungen, Erkenntnisse oder Erfahrungen, die wir so noch nicht erwähnt haben 😇

Eier im Kühlschrank soll man während einer Fahrt gut verpacken und sichern. Eigelb und Eiweiß verteilen sich sonst teilweise getrennt, teilweise zusammen, aber in beiden Fällen ohne Schale im Kühlschrank. Da braucht man ca. 4 Reinigungsvorgänge, um die letzten Reste aufzuspüren. Wobei sich dann immer noch die Frage stellt: riecht es nicht mehr oder riechen wir es nicht mehr❓Außerdem behauptet die Sichtigvor-Sage ja sowieso „Holländer riechen nicht“.

Ähnlich sichern sollte man Balsamico-Essig. Auch hier gibt es einen aufwendigen Putzvorgang, wenn eine Flasche während der Fahrt zerbricht. Der Vorteil ist aber hier, es riecht schön nach Sauberkeit 😀

Die Übernachtungen am See sind sehr schön. Allerdings haben wir mittlerweile so viele Mückenstiche bekommen wie in den letzten 10 Jahren zusammen 😢

Wir haben schon ganze 2 Regentage gehabt 😌

Die Adblue-Berechnung ist der nächste Skandal der Autoindustrie! Oder steht irgendwo beschrieben, dass man mit Wohnwagen durch die Berge fahrend deutlich mehr verbraucht 🧐

Leider gibt es noch keine Regelung für Schmerzensgeld für die Augen 👀 Frei nach Nina Hagen: „Emanzipation ist erst dann beendet, wenn Frauen mit einer Glatze, einer Wampe und im Schiesser-Unterhemd auf die Straße gehen und immer noch meinen, sie sind die Schönsten auf der ganzen Welt.“ Manche Anblicke auf einem Campingplatz oder während Wanderungen sind nicht so schön 😳

Manchmal kommen wir zu der Erkenntnis, dass wir schöne Dinge, die wir machen wollen, nicht jetzt machen können, weil sie eine Planung brauchen. Zum Beispiel eine Mont Blanc Besteigung.

Uns überrascht, dass wir auch jetzt noch Muskelkater empfinden, wenn wir 1000 Tiefenmeter am Stück runter wandern 😊

WAS EUCH VIELLEICHT ÜBERRASCHT, FÜR UNS EHER NORMAL IST…

Wir sind diejenigen, die sich auf den Campingplätzen fleißig eindecken mit Spülmittel, Toilettenpapier oder Duschcreme, das die anderen Gäste vergessen haben 😜

Wir freuen uns, jeden Abend zusammen den Abwasch zu machen ohne Spülmaschine.

Wir machen auch Ruhetage! Da betreiben wir Haushalt, Fahrrad-Pflege, Lesen, Blog schreiben… Davon gibt es natürlich keine tollen Bilder 😇

Wir frühstücken jeden Tag sehr gesund: 3 bis 4 verschiedene Obstsorten und dazu Müsli mit Joghurt, Kefir, Milch oder Quark. Manchmal auch Porridge.

Mittagspausen machen wir mittlerweile immer mit etwas zu essen dabei, am liebsten was Süßes 😀

Abends große Portionen: Salat, Rohkost oder Gemüse, wobei wir es lieben, die Köstlichkeiten der Regionen zu probieren. Teilweise verschlingen wir 500 Gramm Nudeln zu den anderen Produkten und trotzdem haben wir beide abgenommen 🤔

Aber vielleicht liegt das auch an unserem Abenteuer. Ein Abenteuer ist sie nämlich schon, unsere Reise!

Statt seiner Routine im Amt oder der Praxis nachzukommen; statt zu wissen, dass man nach dem Dienst wieder „Zuhause“ ist; statt seine Gewohnheiten nach Feierabend einzubauen – sei es das wöchentliche Beachvolleyball oder der Sau-Nah-Club… Die Routine am Samstag mit Großeinkauf auf dem Markt und danach plaudern bei „die Edelhelfer“… Das spontane Treffen mit Freunden; die vielen Gespräche mit Kunden und Kollegen… Das ist alles nicht da!

Überall, wo man anreist, ist alles neu – neu orientieren: wo kaufe ich was ein, wie sind hier die Öffnungszeiten? Man kauft nicht die vertrauten Dinge. Man öffnet sich fürs Neue und das permanent. Dazu kommen dann die unterschiedlichen Sprachen, die man nicht beherrscht. Da gibt es dann natürlich ganz witzige Dinge. Wir wollten z. B. ganz frisch in Frankreich im Restaurant was essen, stehen am Eingang und mehr als „manger“ und auf den Mund zeigen, fiel uns nicht ein. Da stellten wir uns die Situation bei uns bei Buon Gusto vor: „Essen!“…

Die Komfortzone wird deutlich ausgedehnt, die Grenze wird verlegt. Genau das ist es, was wir beiden lieben: die Grenzen zu testen und immer mal wieder zu verschieben 😀 Der erste Spitzname, den Martin bei den ersten gemeinsamen MTB-Fahrten ohne den verletzten Roodi an Sigrid vergeben hat, war Huckleberry 😉 Das erste Zeichen❓

Fazit, viel Sport und Hunger nach Neuem, sorgen dafür, dass man abnimmt 🤔

Obwohl wir seit 3 Monaten 24 Stunden pro Tag zusammen sind, gibt es keinen Stress oder Streit bei uns und wir leben weiterhin auf einer rosaroten Wolke ☁️

Wir freuen uns über jegliche Rückkopplung auf unsere Blogbeiträge, egal auf welchem Kanal 😎

4 Kommentare zu „Was es noch so gibt…

  1. Ich finde es Super diese Möglichkeit die ihr für euch ergriffen habt
    Ist was ganz besonderes
    Ich freue mich sehr für euch dass ihr euch gefunden habt und neue gemeinsame Wege geht 👌🏻👍🏻

    Gefällt 1 Person

Hinterlasse eine Antwort zu Petra Antwort abbrechen